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08.09.2017

Vortrag am 22.09.2017 um 20.00 Uhr - Elisabeth von Calenberg  Reformatorin und Regentin zwischen Mittelalter und Renaissance - Ein Vortrag von Volker Schlagmann

Elisabeth von Calenberg (1510-1558)
Herzogin von Braunschweig-Lüneburg – brachte die Reformation in unsere Heimat.

 
Als vormundschaftliche Regentin ihres damals unmündigen Sohnes Erich und somit als Landesherrin in Calenberg-Göttingen nutzte Elisabeth die Gelegenheit, in ihrem Herrschaftsbereich den neuen lutherischen Glauben einzuführen. Mit den Ideen der Reformation Martin Luthers kam sie schon als 17jährige in Berührung, als ihre Mutter das Abendmahl „in beiderlei Gestalt“ feierte und sich damit zu den Lehren Luthers bekannte. 1542 schaffte Elisabeth die „Calenberger Kirchenordnung“, die ein Grundstein für die Reformation in ihrem Land ist. Elisabeth gilt als „Reformationsfürstin“, die zusammen mit Antonius Corvinus die Reformation im heutigen Südniedersachsen durchsetzte. Erst 1555 im „Augsburger Religionsfrieden“ hatte der Reichstag des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation beschlossen, dass jeder Landesherr über die Religion in seinem Lande selbst bestimmen durfte.

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